Archiv für Dezember, 2009

Skigebiete rund um München – Halbtagesausflüge

1. Lenggries: Brauneck

Ca. 60 Kilometer von München entfernt, gehört das Brauneck zu den beliebtesten Münchner Skigebieten. Oft scheint in den Mulden unter dem Latschenkopf die Sonne. An den Wochenenden ist es meist voll und es muss mit längeren Wartezeiten an den Liften gerechnet werde. Am Abend kann man in einer der gemütlichen Skihütten und Almen einkehren und den Tag bei einem deftigen Essen ausklingen lassen.

2. Spitzingsee

Rund 66 Kilometer fährt man von München bis zum Spitzingsee – nach dem Brauneck eines der beliebtesten Wintersportreviere der Münchner. Auch hier kann es deshalb an sonnigen Wochenenden sehr überfüllt sein. Am besten man kommt erst etwas später, nach dem Mittag, wenn einige Frühaufsteher schon wieder auf dem Heimweg sind. Egal ob auf der Piste, auf der Rodelbahn, bei einer Skitour oder auf dem Winterwanderweg – im Bereich Wintersport ist hier für jeden etwas dabei.

3. Bayrischzell: Wendelstein und Sudelfeld

Unwesentlich länger als zum Spitzingsee ist die Anfahrt nach Bayrischzell zu den beiden Skigebieten am Wendelstein und am Sudelfeld.  Die Almwiesen des Sudelfelds sind ein Klassiker. Vor allem an Wochenenden pilgern Rosenheimer und Münchner Skifahrer zu den Skiwiesen. Am benachbarten Wendelstein herrscht dann mehr Ruhe. Zwei Schlepplifte erschließen die sonnige Mulde der Wendelsteiner Alm südlich unter dem Gipfel und bei ausreichender Schneelage ist die fünf Kilometer lange Talabfahrt nach Osterhofen ein guter Tipp.

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Kreuzfahrt: Silvester in Skandinavien

Am 30.12.2009 startet die “Color Fantasy”, das Luxusschiff der Color Line Cruises, von Kiel ihre Silvesterreise nach Skandinavien. Entlang der dänischen und schwedischen Küste fährt sie nach Oslo. Dick eingepackt kann man auch bei eisigen Temperaturen einen atemberaubenden Blick auf Strände und Städte vom Sonnendeck aus werfen. Wer lieber im Warmen bleibt, lässt im Wellnessbereich Körper und Geist verwöhnen. In Oslo angekommen, werden Ausflüge in die Hauptstadt oder in die Natur Norwegens angeboten. Zurück an Bord laufen dann die Vorbereitungen für die Silvesternacht auf Hochtouren. Ein köstliches Festessen, Live-Musik und Tanz unterhalten die Gäste bis zum eigentlichen Höhepunkt: Das unglaublich beeindruckende und sich im Wasser spiegelnde Feuerwerk der Hafenstadt Oslo. Auf dem Schiff hat man die beste Aussicht. Am Neujahrtag geht es dann erst nachmittags zurück nach Kiel, vorher kann man nochmal durch die Altstadt von Oslo schlendern.

Angebote ab 736 Euro (inkl. Frühstück, Abendessen und Gretränke). www.colorline.de

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Ein Spass für die ganze Familie – Die schönsten Rodelstrecken

Der ultimative Winterspass für die ganze Familie ist es mit dem Schlitten Richtung Tal zu sausen. In den Wintersportgebieten Deutschlands, Österreichs, der Schweiz und Italiens gibt es dazu spezielle Rodelstrecken. Hier eine Übersicht:

Italien:

  • In Weißenbach kann man von der Marxegger, Innerhofer und Pircher Alm 3,5 km in Richtung Tal gleiten. Leihschlitten kosten 5 Euro.

Schweiz:

  • Für 21,50 Euro (Tagesticket Bahn/Lift) fährt man mit der Rhätischen Bahn hinauf von Bergün nach Preda und rodelt die 6 km lange Rodelstrecke zurück. Einen Schlitten kann man für 7,50 Euro ausleihen.

Österreich:

  • Die 1,5 km lange Rodelbahn Oberwestegg im Kleinwalsertal führt vom “Bergstüble” nach Schwand. Zu Fuß läuft man vom Ort Riezeln 40 Minuten zum Start. Den Leihschlitten gibt es schon für 2 Euro.
  • Die längste Naturrodelbahn des Zillertales (Länge: 7km) ist in Hainzenberg zu Hause. Ein Leihschlitten kostet 4,50 Euro.

Deutschland:

  • 6,7 km ins Tal saust man bei Rottach-Egern vom Wallberg aus. Bergauf geht es für 9 Euro mit der Gondel (Leihschlitten: 5 Euro/Tag).
  • Die längste Rodelbahn in der südwestdeutschen Urlaubsregion liegt in Bernau (Schwarzwald). Von der Krunkelbach-Hütte gleitet man 3,5 km nach Hof. Ein Pistenbully-Taxi bringt die Rodler von der Talstation des Hocheck-Liftes (Kosten: 9 Euro inklusive Leihschlitten).
  • Die Rodelstrecke des erzgebirgischen Städtchen Altenberg ist 110 m lang. Hoch geht es mit dem Förderband. 15 Fahrten kosten 4 Euro, der Leihschlitten 4 Euro.

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Wintersport im Erzgebirge

So zeitig wie noch nie hat dieses Jahr die Wintersport-Saison im Erzgebirge begonnen. Im Oktober war der Schnee bei Zinnwald-Georgenfeld schon rund 20 cm hoch, auf dem Fichtelberg waren es 40cm und bei Carlsfeld im Westerzgebirge 15 cm. Der Skilanglauf war damit bereits im Herbst möglich.

Das Loipennetz um Altenberg ist 65 Kilometer lang. Da es auf dem Erzgebirgskamm liegt, gibt es hier im Winter immer ausreichend Schnee. Das ehemalige Bergbaugebiet hat sich in den vergangenen Jahren zu einem echten Kur- und Wintersportort entwickelt. Allgemein ist der Wintersport ein wichtiger Wirtschaftsfaktor im Erzgebirge. Wer mal eine Pause vom Sport braucht, kann eines der vielen Bergbaumuseen oder diverse Besucherstollen besichtigen. Neben einem ausgedehntem Loipennetz gibt es umfangreiche Winterwanderwege und mehrere kleine Alpin-Abfahrten. Das Erzgebirge ist damit perfekt für Wintersportler, die es eher ruhiger angehen lassen wollen.

Auch Rodel-, Bob- oder Skeleton-Fans kommen auf ihre Kosten. Die Rennschlitten- und Bobbahn in Altenberg zählt bis heute zu den anspruchsvollsten der Welt gehört. Regelmäßig finden dort Weltcups, Weltmeisterschaften und andere Titelkämpfe statt. Touristen können zwischen November und Februar mit einem erfahrenen Piloten im Viererbob selbst den Eiskanal entlangsausen.

Die Skisprungschanzen am Fichtelberg in Oberwiesenthal sind deutschlandweitbekannt durch Jens Weißflog, viermaliger Gesamtsieger der Vierschanzentournee und mehrfacher Deutscher Skisprungmeister. Ganz in der Nähe managt er heute ein Hotel an einer Route des rund 30 Kilometer langen Loipennetzes, das auch an den Schanzen vorbeiführt. Abfahrtsläufer können sich an den diversen Liften zum Großen und Kleinen Fichtelberg mit 1215 beziehungsweise 1206 Metern Höhe sportlich betätigen. Der Ort ist perfekt für Erholungssuchende, die nicht von After-Ski Parties oder Party-Meilen gestört werden wollen. Oberwiesenthal ist ein kleiner beschaulicher Ort (der Marktplatz ist nur fünf Minuten von der großen Skipiste entfernt). Wegen seiner höheren Lage ist er noch schneesicherer ist als Altenberg. Eine Fahrt mit der Fichtelberger Schwebebahn ist ein Muss.

Weitere Infos:

 http://www.wintersport-im-erzgebirge.de/index.html

http://www.erzgebirge-tourismus.de/cgi-bin/click.system?navid=Wintersport_1233&sid=de

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